Es gibt immer zwei Seiten der Medaille oder der Lebenslinie.
Viele Menschen haben die Aufmerksamkeit auf das, was nicht so besonders gut geklappt hat.
Aus evolutionärer Sicht ist das sogar normal, da wir zum Überleben den Blick auf die Gefahren richten bzw. uns auf das fokussieren, was uns bedroht oder bedrohlich erscheint.
Wir dürfen Bewusstsein dafür entwickeln, genau hinzuschauen, was uns real bedroht, wo es unbewusste Vorstellungen in uns gibt oder was uns früher bedroht hat.
Wenn wir nun auf die Lebenslinie schauen, richten wir unseren Blick in diesem Moment auf das, was für uns herausfordernd war, welche Fähigkeiten und Ressourcen sich gezeigt haben, sich weiterentwickeln konnten und uns schlussendlich auch über die Lebenshürde haben springen lassen.
Wir schauen auf die Geschenke des Lebens, die sich aus Hürden entwickeln, die wir im Leben überwinden dürfen, um daran zu wachsen.
Im Frieden mit sich selbst anzukommen, ist sicher das größte Geschenk, was sich der Mensch selbst machen kann. Reflexionsarbeit auf der Linie des Lebens kann ein weiteres Puzzleteil für mehr innere Kraft und Frieden sein.
