Lebensumbrüche – Aufbrüche – Abschiede – Trennung – Verluste – Trauer
In allem erleben wir den „kleinen Tod“.
Der uns vorbereitet auf den Moment, der uns mit der eigenen Endlichkeit in Kontakt bringt.
In der Erfahrung, den Mut zu entwickeln, in Kontakt mit der Vorstellung von der eigenen Endlichkeit zu gehen, kommen wir auch in Kontakt mit unangenehmen Emotionen.
Das alles braucht einen sicheren und vertrauensvoll gehaltenen Raum.
Krisen brauchen Raum und sie nehmen sich ihren Raum und zwar genau dann, wenn sie dran sind und bewältigt werden möchten.
Und sie brauchen Akzeptanz, denn nur durch Akzeptanz kann sich der Widerstand gegen das, was aus der Stagnation in die Bewegung hinein möchte, lösen.
Und es braucht Raum, in dem Mitgefühl und Erfahrung für tiefe emotionale Prozesse zur Verfügung stehen.
Krisen können ein Bewusstsein im Menschen entwickeln, das die Sicht dafür klärt, dass Abschied & Neuanfang unmittelbar verbunden sind und sich sogar gegenseitig bedingen.
Und vielleicht wird es möglich, das Leben als Kreislauf zu betrachten, dass die Dinge kommen und gehen und es sich wiederholt und der
Mensch, große Chancen hat, sich in diesen Prozessen in die Weite zu entwickeln.
